10% luck, 20% skill, 15% concentrated power of will, 5% pleasure, 50% pain

Couchmagic

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Dez 08

경미하게 소변을 보는

atog28

More for Gore or the son of a drug lord
None of the above fuck it cut the cord

“Ich will das nicht lesen. Ich will es nicht. Mach das weg! Argh!…” Dann lieber, welche Karte das “Shards of Alara”-Limited-Format so broken macht? Ich hab’s durschaut. Äh, dazu später…

Teil zwei. Checked.

Wer nicht weiss, was Teil eins war, benutzt den Link. Und wer nicht weiss was die Überschrift heisst: natürlich (JA, auch UNNATÜRLICH, Herr Kreil!) heisst es “slightly pissed”. Angeblich Koreanisch – meint Blablafish. Nur darum koreanisch, und vielleicht heisst das auch eher “meine Katze erledigte sich leicht”, wir kennen alle diese geilen Übersetzungen, damit das hier nicht, oder schwerer, auf PlanetMTG verlinkt wird. Da sitzt schliesslich jemand und trägt täglich die Links auf interessante Blogs ein. Nimm das. Achso, das hier ist auch kein interessanter Blog. Nur mal so im Voraus. Hunderttausend Pageviews?! Achso, ja… toll!

Aside: witzig heute mein Kollege: schreibt in einem offiziellen Sachstandsbericht “Der Text wurde angepsst von Marcus”. Ich sag’ ihm, da fehlt noch ein “i” in “angepisst”. So true, so very true. Die Pointe: er merkt es gar nicht und fügt das “i” ein. Ich schmeiss mich weg. Ja, es ist nicht leicht mit mir; mehr von meinem Kollegen vielleicht später mal.

Einleitung wie beim ersten Teil. Checked.

Bevor ich loslege, noch ein Wort in eigener Sache. Warum schreibe ich das hier und nicht bei “sacced“? Ich weiss es doch ganz genau, dass mir nachher Vorhaltungen gemacht werden, ich würde es auf der bekannteren Seite schreiben, um mehr Kommentare oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Dabei würde es rein thematisch (JA, AUCH UNREIN, HERR KREIL!) besser in “sacced” passen.

Three words: pas du tout! Das ist jetzt mein Eintrag, nur für mich. Weg hier!

Eher das Gegenteil ist der Fall und damit bin ich schon mit einem Bein mitten im Thema, mit dem anderen aber noch in den Kartoffeln. Kartoffeln 2.0, Web 2.0.

Ja. Dieses Web 2.0, dass dafür sorgt, dass jeder seine Gedanken mitteilen muss, und sei es inhaltlich auch noch so leer (nich bei mir! Mind you!). Und wie treffend brachte timecatcher es in seinem neuen seit einem Jahr brachliegendem Blog auf den Punkt: ein Comic (zu Comics gleich noch mehr) von “NichtLustig“, bei dem ein Yeti eins dieser Freak-T-Shirts trägt. Ich habe ja nur über das T-Shirt gelacht.

Die gibt es übrigens hier:
There are 10 types of people in the world. Those who understand binary and those who don’t.

Aber mehr zu den Blogs nach einer kurzen Unterbrechung.


Warum schreibe ich es überhaupt auf? Also das hier. Könnte ich ja alles fein für mich behalten, wäre es auch wert. Aber auf der anderen Seite ist es nachher saukomisch, und es hätte keiner mitbekommen! Kenne ich doch, ihr seid geil auf solche Blogs!

Während ich im ersten Teil die Fremdverfügungen, ein eher persönliches Problem, ansprach, widme ich den zweiten Teil den Kommentaren. Worüber kann ich mich immer aufregen? Über Arroganz, Dummheit und Ignoranz. Nicht über jedes einzelne, aber in der Kombination absolut tödlich. Ihr wisst es ganz genau: wenn man so etwas sucht, braucht man nur in das eine oder andere Forum zu gehen, und stolpert quasi darüber. Ob nun BMW-, Vegetarier- oder Magic-Foren, das scheint ein um sich greifendes Phänomen zu sein – Plural von “Phänomen”? WTF, Mr. Nichts-besseres-zu-tun!

Es braucht nicht mal gesalzenen oder anders haltbar gemachten Trollköder. Ach, erinnert mich, gleich noch was über WOW zu schreiben, vielleicht liest ja jemand mit, der einen 80er Pala hat. Die Kombo (Arroganz, Ignoranz, Dummheit) taucht immer auf und wird von Magicspielern eben auch bevorzugt gespielt. Oh ja!

Und ich will es ja nicht verstehen; als ich mit Magic angefangen habe, haben das Spiel nur Studenten gespielt, meistens welche mit einem geschätzten IQ höher als der Sidepunkt von Wasser auf der Celsius-Skala; welche, die sich für Neues begeistern können (Magic war schliesslich “neu”) und wissenschaftliche Analysen der Decks und Spiele anstrebten (aber wir hatten ja noch nichts, Tempo, fundamental turn, ja sogar Card Advantage war weitgehend unerforscht). Aber durchweg alles nette Leute. In meiner Erinnerung, zumindest in der retrospektiven Verbrämung. Ich will gar nicht wissen, wie ich damals war. Nein, das will ich nicht. NEIN, UND SIE AUCH NICHT, HERR KREIL!

Ich muss einfach lernen, dass es heute nicht (mehr) so ist. Anders eben. Es gibt immer noch Spieler wie die, die ich als ‘typischen Magicspieler’ ansehe; viele derjenigen, mit denen ich abseits von offiziellen Turnieren spiele, sind so wie die oben genannten. Als Beispiel in dieser Hinsicht fällt mir David ein, der mit dem blauroten Deck beim PTQ Kaktusfarm (nur echt mit Schwiegermuttersitz; JA, ECHINOCACTUS GRUSONII, HERR KREIL!) am 3. August ’08 antrat. Schon was her, aber noch in Erinnerung (wir berichteten, aber nicht von David. Fail. Epic Fail. An dieser Stelle ein Exkurs zu b/stards? …später!)

Die andere Art, die auffällige, oder sind es nur die lautesten, sind arrogant, dumm und ignorant, wähle zwei (oder drei?! – erschreckend). Es reicht gerade (JA, KRUMM AUCH, DANKE, HERR KREIL!) mal dazu, die Turnierlocation zu finden (meistens noch nicht mal das; die besten Exemplare kriegen nicht mal das richtig hin (Stadtpläne lesen ist schwer, vergleicht es mit RTFC) und lassen sich lieber mitnehmen, falls es nicht auch daran scheitert… scheiss Sozialkompetenzen, hat man wieder nicht geskillt…) und sich dann irgendwie eine Netdeckliste zusammen leihen. Schon hat man die Weisheit mit Löffeln gefressen. Fügen wir hinzu die Psychologie, “dass was du selbst ‘ast immer besser ist, als was hat eine andere”, und schon wir sind fertig mit Magic-Römpömpömpöm. Das ist letztlich der Knackpunkt: jeder Magicspieler ist besser als alle anderen. Moment, ich wiederhole das mal:

Jeder Magicspieler ist besser als alle anderen.

Weil wir arrogant sind. Weil wir ignorant sind. Weil wir dumm sind.

Darin liegt das Geheimnis, warum Magic auf diesen Menschenschlag (hm, ich kann mich dieser Wirkung auch nicht entziehen, fürchte ich) so anziehend ist. Man hat das Gefühl, alles richtig zu machen, oder es zumindest verdammt richtig zu wissen, selbst wenn man seine Fehler erkennt. Also den Teil, den man erkennt – das sind bei vielen ja längst nicht alle Fehler, die sie so machen (oder manchmal fragt man sich, ob der überhaupt irgendwas erkennt…). Exkurs: am geilsten sind ohnehin die, die von sich behaupten, nie Fehler zu machen. Das trifft vielleicht auf einen äusserst geringen Bruchteil der Pro-Player tatsächlich zu, aber auch die erkennen es, wenn sie scheinbar fehlerfrei spielen und am Ende doch mal eine falsche Entscheidung getroffen haben. Fehler machen, das ist einfach Teil eines Spiels, dass mit unbekannten Informationen arbeitet. Wer nicht mal das erkennt, ist zweifelsohne zu geil für diese Welt. Viel geiler als alle anderen.

Zurück auf die Erde. Wenn jeder der beste ist, dann ist das nicht ausreichend differenziert. Aktuell ist wohl der typische Magicspieler einfach das, was bei “Das Model und der Freak” beim Casting noch abgelehnt würde, weil’s wirklich zu unrealistisch ist. Sprich: ich habe einfach keinen Bock mehr auf diese Masse von Netdeckzombies, auf den Pöbel von UG-Madness-Fanboys (nicht die Comic-Seite, mind you! Sondern diese Figur – Fanboy. Oh ja, viele es davon gibt! Ach ja, UG Madness, erinnert mich noch mal dran.).

All you pen devils know the trial was vile,
an army of pigs try to silence my style

Das Problem an der Armee von Fanboys ist, dass man mit einem demokratischen Grundverständnis davon ausgeht, wenn nur genug sagen, dass man etwas falsch macht, dann glaubt man es nachher selbst. Witzig dargestellt wird das teilweise in den gemeineren Comedy-Sendungen im Fernsehen (“Trigger Happy TV”, “Comedystreet”). Die Szenerie ist so: im Bild ein Stand auf einem Strassenfest. Jemand kommt vorbei und sagt: “Oh, da ist aber ein Druckfehler in dem Schriftzug!”. Meistens keine Reaktion. Einige Minuten später kommt jemand anderes vorbei, “Hä? Wohl in der Grundschule abgegangen?!” und deutet auf den Schriftzug. Das wiederholt sich noch ein paar Mal und irgendwann sieht man den Budenbesitzer überlegend vor seinem Banner stehen und andere Passanten fragen.

Genau das passiert auch, wenn ihr ein Magic-Deck ins Internet stellt. Also… “falls”. Natürlich haben sich die Fanboys nicht abgesprochen, aber es gibt durch die Forenstruktur das Mysterium, dass die ersten Kommentare dazu führen, dass sich folgende Kommentare auch völlig abweichenden Meinungen anschliessen. Meistens dann, wenn die Kommentare auf oberflächlich “richtig” aussehende Punkte eingehen. Es sieht zunächst logisch aus. Das ist um so betrüblicher, wenn deutlich wird, dass der Threadersteller sich mehr mit seinem Deck beschäftigt hat als der Kommentator. Beispiel: eine Deckliste wird gepostet, einige Karten sind nicht viermal enthalten, der Ersteller weist darauf hin, dass er sie oft gegen andere Turnierdecks getestet hat. Der erste Kommentar sagt, man sei ein “Noob” und dass man die Karten alle viermal spielt (oder, wenn das doch der Fall ist und die Karten jeweils vier Mal im Deck sind, die 4-ofs aufteilt, um vor dem Boarden flexibler zu sein, wüsste doch jeder, und man sei ein “Noob” – ausserdem wäre das wohl kaum eine getestete Liste). AAAARGH! Es ist ganz egal, was ihr schreibt, es wird jemand kommen, es wird jemand kommentieren, es wird jemand besserwissen.

Und ich hasse das!

Dieselbe Sache passiert auch schon mal, wenn sich Spieler über die Geschichte von Magic unterhalten und dabei die Fakten nicht wissen und dann dumm daher labern.


Das mit den vielen Blogs bei Germagic ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits begrüsse ich es selbstverständlich, wenn sich Magicspieler austauschen, aber dann die andere Seite: die Qualität ist doch manchmal eher dünn. Sicherlich wird das mit der Zeit besser (ich habe genauso dünn begonnen, vielleicht bin ich auch nie “dicker” geworden, das weiss ich nicht) aber gerade wenn geschätzte zehn Neu-Blogger hinzukommen, fällt das auf.

Dazu noch die wirklich bescheuerten “nächste Woche poste ich was ganz doll interessantes”-Posts, und schon wieder sind zehn Minuten Zeit geklaut. Ok, ich klaue euch auch die Zeit, also kein Argument. Witzig, dass sich darüber aber sogar diejenigen aufregen, die seit einem Jahr nichts mehr gebloggt haben. Aber wenn es auch nichts zu sagen gibt, sollte man schweigen.

A pro pos: neulich im Urlaubsflieger (solche Leute trifft man nur im Urlaubsflieger) war auch so ein älteres Päarchen, und sie schnabbelte immer vor sich hin – fast so, als müsste sie alles, was sie sieht, sich selbst vorsagen, dass dann hören und dann erst verstehen, was sie da gesehen hat. “Guck’ mal Günter, da kommt ein Mann. Was macht der Mann? Der hat doch so einen Overall an. Guck doch mal. Günter, was macht der Mann?”

Bin mir ziemlich sicher (JA, AUCH UNZIEMLICH, HERR KREIL!), dass Günter das auch gesehen hat. Vielleicht ging es ihm nur auf den Sack, wie sie mit ihm wie mit einem kleinen Hündchen sprach.

So ein Niveau wollen wir nicht. Bekommen wir aber, wenn wir dumm, arrogant und ignorant sind.


Ich mache das an verschiedenen Punkten fest, und eigentlich könnte ich mich auch eher über mich selbst ärgern. Schliesslich habe ich mit der Verartikelung der Ursprungsdeckentwicklung von Die Schlösser der Loire bereits erlebt, wie “sowas” aufgenommen wird.

“Sowas”, das bedeutet: kurzfristig ist ein Artikel abgesprungen, ich fülle das Loch mit einer aktuellen Idee. Schon im April fiel mir auf, dass kaum jemand begriffen hat, warum ich den Artikel eingestellt hatte – der Artikel wurde schon deshalb negativ ausgelegt, weil derjenige das schon als Blog gelesen hatte. Dadurch ist der Artikel automatisch schlecht. Hä?! Geht’s noch?

Habe ich irgendwas nicht mitbekommen? Ist das Affinitydeck auch schlecht wenn man es zum zweiten Mal spielt? Dann könnte ich es ja verstehen… oder was? Ich könnte jetzt noch – moment, ich zähle mal kurz – 795 Wörter über die Kommentare zu diesem oder zu einem anderen Artikel schreiben, aber im Endeffekt erreiche ich damit nichts. Nicht mal, dass sich jemand darüber kaputtlacht. Wenigstens wäre es dann saukomisch gewesen. Löschen wir das (erledigt!) und neues Thema… ist für alle Beteiligten besser. Vielleicht auch wieder was mit “Lernen”.

Off ‘em all out that box It’s my radio dial


Wo soll ich bloss anfangen? Vielleicht mit dem Magickartenmarkt. Gute Idee, das. Anscheinend verfolgen die Jungs da ganz genau, was ich so mache oder nicht. Oha – entsprechend verblüfft war ich ja, dass Matthias mich so rüde ansprach auf der Spiel 2008. Später mailte man sich noch ein wenig, ich hoffte anfangs auf eine Diskussion, aber wahrscheinlich drehte sich da irgendwas im Kreis. Für die uneingeweihten Leser muss ich es wohl nochmal konkretisieren.

Es ging sich darum (eine herrliche Formulierung, nur echt aus Grevenbroich, vielleicht kommen Günter und seine Frau von dort), dass ich für TCG-Scout geworben haben solle. Ich wusste gar nicht genau wo, oder was gemeint sein sollte, aber es war ein Kommentar unter Evil’s Blog, als er eBay enterte. Also wenn das schon Werbung ist, was ist denn dann mit der mehrfachen Nennung von Magickartenmarkt in meinem Blog? Da ich weder zum einen, und ich habe drüber nachgedacht, auch nicht zum anderen Portal irgendeine Beziehung aufbaue (bei den ganzen Werbeeinblendungen für MKM in meinem Blog hätte man ja fast das Gefühl, dass es so wäre) beschloss ich, dass ich doch schreiben kann, was ich will, und auch schreiben will, was ich kann.

Wenn man es dann noch mit meiner Redaktionstätigkeit bei MagicUniverse abgleicht – sollte ich da nicht lieber für diese Seite Werbung machen? Warum sollte ich dann “werben” (ich setze das mal in Anführungszeichen) für eine andere Internetseite? Aside: der grosse Vorteil des Händlers (MagicUniverse) ist nämlich, dass ich dort alle Karten, die ich brauche, bekomme. Also: ich bekomme sie wirklich, weil sie abgeschickt werden! Schnell, in einer guten Qualität und mit nur einmal (oder ab einem bestimmten Betrag sogar mit nur gar nicht) Porto zahlen! Kein Raussuchen – nur draufklicken, Warenkorb, fertig. So, meine Herren, sieht Werbung in meinen Augen aus. Aus meinem Link “Werbung” zu verstehen, finde ich schon eher böswillig.

Und ich habe für mich entschieden: ich bekomme es nicht vergütet (ausser bei MagicUniverse), daher mache ich auch keine Werbung mehr, wenn das so negativ ausgelegt wird. Wenn ihr hier zukünftig von Magickartenmarkt lest, wird im selben Satz auch immer TCG-Scout genannt. Meistens aber werde ich wohl auf MagicUniverse verweisen. Die (ehemals) exponierte Stellung von MKM auf meiner “Links”-Seite habe ich in die Shops einsortiert, allerdings deshalb, weil ich auf dieser Seite die Links, die ich brauche, aufhebe, und den MKM-Link brauche ich nicht mehr so oft. Wie es dazu kommt, dass ich den Link nicht mehr so oft brauche, dazu im nächsten Teil.

Ich will bei Magickartenmarkt zwei standardlegale Karten kaufen, kein Riesenbetrag. Beim Checkout die Überraschung: der Verkäufer hat noch keine 20 positiven Bewertungen, also darf ich nur versicherten Versand wählen. Was ist das für ein Quatsch? Warum soll ich für zwei ein-Euro-Rares denn 2,80 EUR Porto zahlen? Das möchte ich mir als Käufer schon selbst aussuchen, bei wem ich kaufe. Ob der nun einen roten, blauen oder gelben Stern hat, oder auch nicht. Ach nee, kein Sternchen – beim MKM gibt es Fähnchen – da haben die neuen Verkäufer ein gelbes Fähnchen…

Was soll denn da rauskommen? Bei versichertem Versand kommt der Brief doch immer an. Also muss der Verkäufer erst zwanzig Bewertungen haben, und kann dann erst die Leute abzocken? Na super, weil ja diese Bewertungen bei versichertem Versand auch so aussagekräftig sind. Zur Not hat man bei hinreichend krimineller Energie auch immer noch zwanzig Freunde – was bringt also diese Regelung? Einschränkung der Kunden, man könnte es mit bösem Willen (und den darf ich jetzt auch mal haben) auch als Maßregelung verstehen.

Gute Sache, gegen Leute vorzugehen, die das Geld einstecken und die Karten nicht verschicken, aber so geht es nicht! Das ist keine geeignete Methode, sondern dient nur dazu, die Schwelle für neue Verkäufer zu erhöhen. BTW – was machen wir gegen neue Verkäufer (die mit gelbem Fähnchen), die die Briefe ohne Versandversicherung versenden, und sich das Porto einstecken? Wenn man so vorgeht, kann man natürlich mit den Preisen auch die anderen Leute fett unterbieten – man verdient es über das Porto und der ganze Vorteil, den es über eBay gab (in Bezug auf keine Abzocke beim Porto) hat man nun wieder verdreht! Klar bekommt man negative Bewertungen, aber auch nur von den Leuten, die das überhaupt merken. Ich wüsste doch nicht mehr, ob ich im Einzelfall vor einer Woche ein Einschreiben bezahlt habe, wenn ich mehrere Sendungen erwarte.

Dann war da noch dieser “fastbond”, oder machen wir es am Namen fest: Oliver aus Saarbrücken. Ihm schickte ich eine für den Fall unbedeutende Foilkarte, den Brief gab ich zusammen mit einem Paket bei der Post ab, so dass ich mir sicher sein konnte, alles ist in Ordnung. Denn ich habe die Zusicherung der Postangestellten, die den Brief und das Paket angenommen und geprüft hat. Oliver hat aber die Masche drauf, mich anzumailen, dass der Brief nicht ausreichend frankiert gewesen ist. Ich bitte ihn um Unterlagen, aber von ihm kommt natürlich nichts. Wohl, weil nichts dran ist an der Story und er keinen Beleg hat, und der Brief eben doch ausreichend frankiert war.
Egal, ich erstatte ihm 1,02 EUR Porto zurück, denn die Sache wollte ich abschliessen, und Oliver geht danach hin und bewertet auch noch negativ. Ey, das ist mal eine geile Sache – ich bekomme die Karte, das Geld auch noch zurück – und dann bewerte ich negativ! In der Welt will ich auch mal leben! Liebe Leser, lernt was draus. “Iff-Biff” hat so ähnliche Tricks drauf, die Masche ist also nicht unbekannt. Und das interessante: bei MKM kann man als Verkäufer auf diese Masche nicht mal reagieren, da man die Käufer nicht bewertet oder die Bewertungen kommentieren kann. Ausserdem lacht sich darüber eh nur jeder kaputt.

Nein, der atog28 ist fertig mit MKM. Danke für das Gespräch.

Ich weiss nicht, ob das jetzt genug Werbung war, ich habe meinen Account dort jedenfalls auf Eis gelegt. Wenn ich Karten brauche, weiss ich ja, wo ich sie bekommen kann. MagicUniverse – bei genügend bestellten Karten versicherter Versand ohne Kosten. Und für den Verkauf von Karten oder Displays wird mir auch etwas Gutes einfallen, da bin ich mir sicher…

Turn that shit up


Heute ist es offiziell: Jason ist wieder da.

Nein, nicht das Schweigen der Lämmer und es ist auch nicht Freitag der dreizehnte, auch wenn ihr daran denkt. Der Jason, der die Seite “UGMadness” betreut, ist zurück aus dem Urlaub. Vor seinem Urlaub rief er die Leser dazu auf, ihm Comics einzusenden, die er dann während der Abwesenheit einstellen könnte. Ich habe natürlich auch einen gemacht (JA, AUCH UNNATÜRLICH, HERR KREIL!), und ich finde ihn superwitzig, aber ich wurde nicht ausgewählt. *räusper* Ich wiederhole:

Mein Comic ist nicht erschienen!

So geht es nicht! So musste ich die Schmach ertragen, dass mich Bekannte ansprechen, ob das nicht mein Comic wäre, der da im Forum steht. Und was ist daran kaputt? Habe ich irgendwas falsch gemacht – ist mein Englisch zu schlecht? Oder bin ich mit der Schuldsuche bei mir falsch und ich muss diesem Jason die Schuld geben! Der hat irgendwelche Random-Comics meinem Meisterwerk vorgezogen.

Achtung! Der Comic ist superlustig, wahrscheinlich sogar lustiger als der Tödlichste Witz der Welt.


UG Madness Comic

Ist doch so!

Ich bin supersauer! Weitere Comics dann an prominenterer Stelle als in diesem Random-Forum. *schnaub*

Hier vielleicht… Ähmm…


“Wierum geht noch mal die Uhr?”

Der Spruch ist ein Klassiker. Wie zum Beispiel neulich in der Berufsschule, Fach Elektrotechnik. Thema: Drehrichtungen von elektromagnetischen Feldern. Daumenregel. Ihr kennt es.

Da steht dieser Typ an der Tafel und soll das Feld aufmalen. “Im Uhrzeigersinn” hatte die Klasse schon rausgefunden. Er malt es also richtig an die Tafel und der Lehrer ist so ein Jauch-Typ und verunsichert ihn mal, “Ja?! Ist das richtig so?”. Also wischt der Schüler das aus und malt den Pfeil andersrum wieder hin. Der Lehrer patscht sich vor die Stirn und fragt: “Herrje, wierum geht die Uhr?” – darauf er entrüstet: “Weiss ich nicht, ich hab’ ‘ne Digitaluhr!”

Ein paar Jahre später und der angehende Elektrotechniker hat umgeschult. Äh… kein Witz.

Oder was führt zu folgender Beschreibung:
“[...]Am Kreisverkehr Hotzepar / Zur Fliethe fuhr der Geländewagen entgegen des Uhrzeigersinns und der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in den Kreisel ein,[...]”
(Quelle: Presseportal Polizei NRW)

Ich bin bislang immer gegen den Uhrzeigersinn in den Kreisverkehr eingefahren! So, jetzt ist es raus!

Wenn mich deswegen jetzt ein Polizist verfolgen will, dann bitte im Uhrzeigersinn…


A pro pos Kreisverkehr: am Sonntag geht es wieder nach Iserlohn, da wird ja momentan auch ein Kreisverkehr gebaut (nein, die Überleitung war mir nicht zu dumm, im Gegenteil). Mit welchem Deck weiss ich schon ziemlich genau, und werde das nächste Woche nur dann verraten, wenn ich erfolgreich war. Ist ja schliesslich das letzte Mal in diesem Jahr der Liga.

Genau. In Iserlohn die Jungs haben für die Turnierserie eine Liga aufgestellt, so dass jedes Spiel der monatlichen Turnierserie zählt. Man bekommt Punkte und am Ende des Jahres bekommen dann die mit den meisten Punkten noch Sonderpreise. Da man auch schon für die Teilnahme Punkte bekommt, ein sehr schönes System, um die Leute bei der Stange zu halten. Wenn da nicht folgende Probleme wären.

Wenn man sich die aktuelle Standard-Liga ansieht (ich mache später noch einen Screenshot), dann steht da das Ergebnis nach elf Turnieren. Klar – elf Monate, jeder Monat ein Turnier, das macht elf Turniere. Nun hat aber Sascha Stein an zwölf Turnieren teilgenommen. Man könnte sich fragen, wie das geht.

Denn alle Turniere starten gleichzeitig, man kann also nur entweder beim einen oder beim anderen Turnier dabei sein und entsprechende Teilnahmepunkte kassieren. Ausser neulich, als Shards of Alara rausgekommen ist (Oktober, glaube ich). Da schob man einen Draft ein, bei dem sich einige der inzwischen aus dem Turnier gedroppten Spieler anmeldeten. Darunter auch Sascha.

Schliesslich gab es für den Draft erneute Teilnehmerpunkte, was ich als unfair denen gegenüber empfinde, die im Hauptevent dabei blieben. Es wurde auch nicht kommuniziert (überhaupt ist die genaue Ligaregelung der Homepage kaum zu entnehmen; “kaum” ist auch nur ein nettes “nicht”) aber ist diese Liga nicht sinnlos, wenn man da zufällige Drafts einträgt? In einer “Standard”-Liga? Zumal es ein einmaliger Draft war (beim letzten Termin ist keiner mehr gestartet worden).

Auch ohne die Punkte aus dem Draft wäre Sascha recht sicher auf dem ersten Platz, ich beklage lediglich, dass ein nicht zur “Liga” gehörendes Turnier eingetragen wurde, und auch auf Nachfrage vom Veranstalter weiter getragen wird. Also heisst es weiter: elf Runden gespielt, bei zwölfen dabei gewesen.

Aber ganz so sicher ist Sascha auch wieder nicht auf dem ersten Platz. Denn da ist noch Sebastian Born. Weit abgeschlagen, meint ihr? Mitnichten. Sebastian spielte zwischendurch erfolgreich Legacy und darf sich die Ligapunkte, die er da verdient hat, auf das Standard ummelden lassen. Mit diesen 70 Punkten wird er den Sascha wohl vom Thron stossen. “Überhaupt kein Problem” sagt ihr? Das Übertragen von Ligapunkten ist unproblematisch? Aber nein!

Der Clou ist, dass die Berechnung auch gewonnene Runden zählt, für jedes gewonnene Match gibt es drei Ligapunkte. Dazu wissen muss man noch, dass im Legacy in der letzten Zeit häufiger sieben Runden gespielt wurden, während im Standard nur sechs Runden gespielt wurden (könnten auch fünf gewesen sein, aber ich meine, es waren auch dann sechs). Nun ist es ein guter Erfolg, dass Sebastian sich durch das zahlenmässig stärker besetzte Feld behaupten konnte, und wir reden auch von guten Spielern hier – keine Frage. Aber auch hier gibt es eine systemseitige Ungerechtigkeit, wenn man sich Punkte aus einem Sieben-Runden-Turnier auf ein Sechs-Runden-Turnier umschreiben darf.

Die guten Spieler gewinnen dort tatsächlich fünf oder sechs Runden, bevor sie drawen (was einen Ligapunkt gibt), während im Standard nach vier oder fünf Runden mit den Draws gerechnet wird (wer nicht drawt, darf mal ausrechnen, dass er trotzdem 7-0 statt 6-0 gehen kann. D’oh!). Die Punkteübertragung funktioniert für die am häufigsten gespielte Turnierart, aber sogar bei Gleichstand darf wohl noch übertragen werden (die Homepage ist hier etwas… “kaum”). Im besten Fall kann man so sechs zusätzliche Runden gewinnen, d.h. 18 Punkte durch Spiele mehr haben als die Standardspieler.

Wäre die Teilnahme gleichmässiger verteilt, bestünde die Thematik nicht, wenn alle Turniere die gleiche Rundenzahl spielen. So wirkt die so harmlos aussehende Übertragung von Ratingpunkten unfair, obwohl sie das vermutlich nicht sein sollte, sondern den Spielern ermöglichen soll, mal einen Tag etwas anderes zu spielen, ohne in der Liga zurückzufallen.


Ok, zu WOW bin ich heute nicht gekommen, aber wenn nicht heute, dann bestimmt im dritten Teil. Atog28 psst zurück. Bestimmt.

Jetzt noch, wie versprochen, die Karte, die das “Shards of Alara”-Limited-Format so broken macht. Seid ihr heiss drauf? Also bitte: Greed. War doch ganz einfach. Jetzt wieder zurück in die Weihnachtszeit, besinnliche Stimmung und so.

Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. JA, GERNE, HERR KREIL! *logout*

[1] http://www.az-web.de/blogs/serendipity/index.php?/archives/871-Altes-aus-Essen.html

atog28 in Random, Rant | 14 Kommentare » Bookmark and Share

14 Kommentare

  1. Seanchui meint:

    es stimmt, in “Sacced” hätte das hier besser gepasst.
    Nichts desto trotz bin ich in vielen Punkten Deiner Meinung – die InternetCommunity macht sich viele Sachen ganz einfach viel zu leicht.

    Wo ich allerdings anderer Meinung bin sind die neuen Blogs. Wir haben doch alle mal klein angefangen, wenn einige der Neuen bei der Stange bleiben, ist vielleicht mal wieder was Interessantes dabei! Da kann ich darüber hinwegsehen, dass es einen dürftigen Eröffnungseintrag gibt. Wäre halt nur schade, wenn das Alles gewesen wäre, dann war es nämlich gleich zwei Dinge: Nervig und Unnötig!

    Ansonsten ist hier eine Menge “QFT”, wie ich gelernt habe.

    Gruß
    Seanchui

  2. Handsome meint:

    QFT

  3. EvilBernd meint:

    siehe oben – fast egal wo

    Direkt mal ein wenig Besserwissen: der Spell müsste 4U kosten… (oder, als total überdrehter Seitenhieb auf Cryptic Command eben 1UUU)

  4. Teardrop meint:

    Meine Güte hast Du da einen launischen Text abgeliefert. In der Haut von Herrn Kreil möchte ich ja nicht stecken…
    Fast wie bei den Republikanern, ein “angry white man!” ;-)

    Du hast ja auch sehr recht mit all den Bedenkungen, die Du da äußerst. Nur Eines muss ich anfügen, für Salz und Wunden und so (kannst es ja dann mit mir ausduellieren):
    Ich fand den Comic jetzt auch nicht sooooo……
    *ducken*

  5. Sebastian meint:

    Epic! Nicht Fail, nur epic!

    Ach ja: Hast du circa fünf Elspeth, die Du mir in IS leihen kannst? O_o

  6. DerFrisoer meint:

    ahja, solltest du Fachinformationen zu WoW benötigen, ich kenne da welche die sich gut auskennen…..

  7. atog28 meint:

    /bow
    /ohmygod

    Ich habe komplett die Ode an den Frisör vergessen, und jetzt ist er da! Der Frisör! Himself! Welche Ehre!

    Also…

    “Die Ode an den Frisör”
    (geklaut, aber gut)

    <<Deine Lülübe gibt mir die Kraft
    Deine Göttlichkeit macht mich schwach
    Wie ein Engel im weißen Licht
    Nur durch dich verliere ich mich

    Deine Lülübe ist wie Magie
    Voller Stolz und Harmonie
    Ohne sie verdurste ich
    Ich will verbrennen in deinem Licht>>

    Ich bin so unwürdig…

  8. Kenshin meint:

    Wie Recht du hast. Ich merke das bei jedem meiner Artikel und Blogs wieder aufs Neue.
    Wenn ich beschreibe, welche Fehler ich gemacht habe kommt irgendein Troll daher und sagt “Ey, du bist so mega schlecht! Hasts dir wohl ultra fett reingelucked!!!”. Wenn ich die Fehler nicht beschreiben würde würde mir sicher Ignoranz oder Arroganz vorgeworfen.

    Dann glaubt auch jeder, er wüsste besser wie die Spiele die ich gemacht hab wirklich gelaufen sind. Wenn ich von flood spreche behauptet immer irgendwer, dass das nicht so schlimm war, ohne einen Anhaltspunkt…

    Diese Selbstüberschätzung ist echt absolut krank. Hat sich von denen, die so herrisch und allwissend kommentieren denn niemals einer gefragt, warum es Pros gibt, die seit Jahren Erfolg haben, sie selbst aber nie was gerissen haben? Ich weiss, warum ich bisher erst einmal ein Moneyfinish erreicht habe: Ich bin zu schlecht und oft war ich unvorbereitet. Das bedeutet aber nicht, dass ich es mir in Berlin zu 100% reingelucked habe. Aber das wirft einem jetzt an jeder Ecke einer durch die Blume vor!

    Scheinbar glauben all diese Besserwisser, dass das eben nur am Glück der anderen liegen kann oder der Rest einfach besser cheated als sie selbst. Und wenn dann jemand in einem Blog sagt er wäre unlucky gewesen gibts gleich den Aufstand.

    Die meisten Kommentatoren sollten sich vielleicht erstmal an die eigene Nase fassen und sich überlegen, ob ihre Meinung überhaupt so unendlich qualifiziert ist, wie sie glauben. Vor allem die Art und Weise wie Kommentare derzeit vorgetragen werden ist oft unerträglich: Aggressiv und unfreundlich. Frei nach dem Motto “Du Depp hast hier das falsch gemacht und da… lass das Magicspielen lieber gleich!”

    Puh… war das schon immer so? Das erinnert mich irgendwie an die Deck Comments im Deck Check auf germagic… das war früher auch so ein Tummelplatz für flamer und hater! Jetzt sind diese Leut einfach auf die Hauptseite in die Blogs umgezogen!

  9. Sebastian meint:

    Kenshin, ich empfehle dir Not Giving a Fuck:
    http://www.youtube.com/watch?v=6wS5xOZ7Rq8

    :)

  10. kranger meint:

    DAS ist mal ein lesenswerter Blogeintrag.

  11. Teardrop meint:

    Dann schau mal in meinen Blog, der ist auch SEHENSWERT!

    *sichschämengehfürdiefrecheEigenwerbung*

  12. Sebastian meint:

    atog, wieso antwortest Du nicht auf meine total liebe Frage? Hat der Frisör Dich etwa so weggeflasht?

  13. atog28 meint:

    War doch klar erkennbar, dass das eine Spassfrage ist – niemand braucht eine Elspeth, geschweige denn fünf! :)

    Also ich habe gar keine Elspeth…

  14. Sebastian meint:

    ?

    Die Karte ist der totale Brecher. Ends das Brett.

    Schade. :/

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