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22
Dez 08

Kreativer Name für einen Blogeintrag

atog28

Dülmen Standard 21.12.2008

In der Vorweihnachtszeit ist traditionell die Zeit des Backens. Rezepte werden hervorgekramt (oder getauscht) und überall werden Teige ausgerollt, Plätzchen ausgestochen und die Backröhren gefüllt. (Ja, da gibt es noch keine Flachbild-Varianten). Hier ein Rezept zum Nachbacken, die Kleineren bitten Mami und Papi um Hilfe:

Man nehme:
25 Creatures (41.7%)
24 Lands (40%)
11 Instants (18.3%)

Lasse die Zutaten für vier oder fünf Turns gehen, und fertig ist die Deckliste.

Die Planung für Dülmen begann auf der Rückfahrt von Iserlohn (7.12.). Martin war entsprechend angetan ob seines Sieges und wollte das in Dülmen fortsetzen. Ich würde mich bereiterklären, als Fahrer und Decklistenschreiber zur Verfügung zu stehen. An sich war es ja so gedacht, dass Martin bereits am Samstag zu mir kommt, wir dann noch ein bisschen testen und am Sonntag morgen nach Dülmen starten. Aber es kam etwas familiäres dazwischen, also trafen wir uns erst am Sonntag morgen an der S-Bahn-Station und starteten durch.

Martin hatte das weisse Kontroll-Deck weiter verbessert, mit dem er im Oktober schon ganz erstaunlich abgeschnitten hat. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber was viele Leute noch nicht sehen ist, welches Potential im Ranger of Eos steckt. Nur schade, dass man ihn nicht mit Reveillark zurückholen kann. Ich merke das an, weil ich erst am Sonntag ein Gespräch überhörte, in dem jemand den Ranger abkanzelte, weil alles, was man damit könnte, wäre ja, zwei Figures zu holen, und das würde sich nicht lohnen. Nach dem Gespräch während der Fahrt teile ich diese Meinung überhaupt nicht. Aber zurück zum Thema.

In Dülmen angekommen, bekam der Meister einen Anruf und liess sich zum Bahnhof bringen. Betrübt darüber, nicht mal die Site betreten zu haben, brachte ich ihn zum Zug und fuhr dann alleine zurück zum Kolpinghaus. Nicht ohne zuvor Martins Angebot, sein Bantdeck geliehen zu bekommen, anzunehmen. Ich hatte zwar das Doran-Deck verbessert (diese Oblivion Rings, genau) aber es war eben dreifarbig, und ich mag keine dreifarbigen Decks. Ok, das Bant-Deck stellte sich auch als dreifarbig heraus, aber die Synergie erschien mir passender als beim Doran-Deck, das trotz seiner unfairen Plays (5/5 in Turn 3) nicht annähernd so unfair wie das Bant-Deck schien (Angriff mit 5/3 trample in Turn 3). Bäume sind eben zahm.

Wer die Decks vergleicht: nicht eine Karte ist unterschiedlich, es handelt sich original um dasselbe Deck. Nur, dass mir kein kreativer Name einfallen wollte.

Ich traf auf Danny und David, die mit einem Turnierneuling aus Dülmen zusammensassen und testeten. Leider kenne ich den Namen des Turnierneulings nicht, also muss ich diese unsägliche Bezeichnung verwenden, oder ihm einen Namen verpassen. Beides finde ich nicht so super, aber was soll ich machen. Er hatte ein auf einem Ravnica-Preconstructed basiertes Deck dabei, spielt immer nur gegen einen Kumpel und gewinnt da dauernd. Beim Testen stellte sich heraus, dass er von den grundsätzlichen Magicbegriffen noch nicht so viel versteht (so mit Plaxmanta verhindern wollen, dass David die Ultimate-Bedingung seines Garruk benutzt, geht halt nicht) aber da er in einer Zeitung gelesen hatte, dass es eine grosse Turnierserie in Dülmen gibt, dachte er, er nimmt mal teil. Finde ich geil. Er fragt noch, was er mit seinem Deck ankreuzen muss, wir sagen ihm “Legacy” – und los gehts.
(Natürlich habe ich ihm angeboten, ihm ein Standarddeck zu leihen, aber er lehnte das ab, weil er sich ja die Karten durchlesen müsste. Nur, damit mir kein Vorwurf entsteht.)

Mit Danny und David testete ich noch ein bisschen das Bant-Deck und sorgte so für die erste gute Durchmischung des Decks. Irgendwie finde ich, dass man ein Deck erst ein paar mal spielen und mischen muss, bevor die Karten wirklich gut verteilt sind. So nahm ich aussergewöhnlich viele Länder oder Screws in den Testspielen wahr. Schliesslich kommt auch Teardrop an und sucht sich die letzten Karten für sein Deck zusammen.

Mit 39 Spielern im Standard, 81 im Legacy und 23 im Vintage startet das Turnier in sechs (Legacy: sieben) Runden und MichaelW sorgt für eine straffe Organisation als Judge (zusammen mit Ingo Kemper).

Runde 1 – Patrick Quick’n Toast
Patrick kenne ich aus Iserlohn, und beim Mischen thematisiert er das Problem mit seinen Hüllen. Mehrfach haben da zwei Karten zusammengepappt und er hatte sogar ein Warning dafür bekommen. Ich erinnere mich daran und versuche, genau aufzupassen, wieviele Karten er zieht. Ich gewinne den Würfelwurf und ziehe eine Hand mit nur einem Reflecting Pool, aber viel Action, sollte noch ein nicht-Reflecting-Pool-Land kommen (sprich: zwei oder drei Mimics). Ich schicke sie zurück, genauso wie die sechs-Karten-Hand ohne Land und bekomme fünf Karten mit etwas Action. Der Mimic greift dank einem Pfannkuchenwerfenden Rhinozeros (Rhox War Monk) in der dritten Runde für fünf an, und Patrick legt Vivid-Lands. Er stellt den Mimic ab, ich lege eine Rafiq zum Rhinozeros (und stelle beim verbloggen fest, dass ich das erhaltene Leben nicht verrechnet habe – so schlecht! Aber immerhin habe ich notiert, das ihm Esper Charm und Mulldrifter vier Extrakarten zogen) damit ich für sechs in seine leere Zone angreifen kann. Es kommt ein zweiter Mimic, er entsorgt noch Rafiq und steht schliesslich auf zwei Leben gegen mein Board aus Mimic und Rhox. Er hartcasted Mulldrifter und tappt sich damit aus – und kann halt nur einen blocken. 1-0

Im zweiten Spiel nehme ich wieder nur sechs Karten auf meine Starthand und darf zweimal mit Safehold Elite angreifen (beim zweiten Mal inklusive Bonus vom Wilt-Leaf Liege) bevor er ein Condemn für sie frei hat. Schliesslich resolvt er in der Mainphase einen Cloudthresher damit ich kein Countermana habe, und um zwei Marken von Elspeth zu nehmen, aber ich kann diesen ebensogut mit Cryptic Command bouncen und eine Karte ziehen, da er damit keinen weiteren Blocker hat. Er spielt ihn nochmals auf fünf Leben als potentiellen Blocker, aber mein Bant Charm legt ihn vor dem Block wieder unter die Bibliothek. 2-0

1-0

Zwischendurch treffe ich Matthias vom Magickartenmarkt, der mir am 3.12. auch eine sehr nette eMail geschrieben hat, auf die ich immer noch mal antworten wollte, es aber nicht geschafft hatte. Zusammen mit Teardrop sprechen wir ein bisschen über die Problematik und dann geht es schon zur zweiten Runde.

Runde 2 – Frank WB Mannequin
Franks Deck habe ich schon erscoutet, da mir die Archon of Justice aufgefallen sind, als sie irgendwo auf dem Tisch lagen. Überhaupt habe ich viele seltsame Karten gesehen. Da war noch jemand mit Howling Mine und Holy Day, dafür waren nur wenige Feenspieler am Start. Alle, so schien es, hatten sich gegen Feen ausgerichtet. Frank hatte also Archon of Justice und ich hatte die Karte neulich auch in den Fingern und fragte mich, warum sie es nicht ins Deck schaffte. Hier sollte mich also eine Lösung dieser Frage erwarten.

Nach gewonnenem Würfelwurf bringe ich einen zaghaften Angriff mit Treetop Village an, danach beginnt quasi das Wettrüsten der Lifegainer. Ich lege Rhox War Monk, Frank legt Kitchen Finks, ich lege Kitchen Finks. Aber sein schnell gespielter Vollmilch-Ritter (Stillmoon Cavalier) nimmt meine Kreaturen mit Ausnahme von Treetop Village aus der Offensive. Nach einer Rafiq nehme ich diese zwar wieder auf, vergesse aber mindestens zweimal, dass das Village ja Double Strike bekommt und damit über die Archons noch drübertrampelt. Frank ist auf 11 Leben, als ich das feststelle. Wie ärgerlich, dass ich keinen Instant mehr erhalte, um sein Team zu tappen (den Archon anzuzielen bringt dank Mannequin-Marke nur den Masochisten-Test). In einem weiteren Angriff mit dem Village kann ich immerhin zwei Trampledamage anbringen.

Also sehe ich zu, wie er einen zweiten Stillmoon Cavalier und zweiten Archon legt und mich munter mit den Fliegern von 31 auf 16 schlägt. Schliesslich errechne ich, dass meine Snakeform, die ich topdecke, gerade reicht, wenn ich mit allem angreife, um ihm mindestens neun Schaden zu machen. Er blockt, ich bringe Snakeform und mache ihm sogar zehn Schaden. Wenn ich mal meine Karten lesen würde, das würde schon helfen. 1-0

Frank beginnt im zweiten Spiel durch eine Möglichkeit, erste Runde Thoughtseize zu spielen. Er sieht: Rafiq, zwei Mimics, Snakeform, Cryptic Command (oder Bant Charm, weiss nicht mehr genau), zwei Länder mit Bant-Farben. Rafiq muss gehen, ich ziehe Rhox War Monk und ein drittes Land nach und das war dann auch das Spiel. 2-0

2-0

Runde 3 – Christopher Elfen
Ich gewinne mal wieder den Würfelwurf, Christopher nimmt einen Mulligan und ich ärgere mich ein bisschen, weil meine Hand nicht so stark aussieht, ziehe aber glücklich einen zweiten Mimic nach, als ich den ersten spiele. Christopher beschwört einen Wren’s Run Vanquisher – ja, diese 3/3er in der zweiten Runde sind böse, vor allem, wenn sie Deathtouch haben. Ich lege den zweiten Mimic und greife mit dem 5/3er an. Er blockt und geht auf 18 um dann Kitchen Finks zu spielen. Danach spiele ich Rafiq (er blockt nicht und geht auf 8, dann auf 1, bzw. 3 nach einem Block mit Treetop Village und Finks). 1-0

Auch das zweite Spiel beginnt Christopher mit sechs Karten. Nach einem Treetop Village spielt er Thoughtseize auf mich, ich spiele zwei Safehold Elite, während er insgesamt drei Treetop Villages legt (sehr seltsames Spiel). Ich finde einen Wilt-Leaf Liege, der in Zusammenarbeit mit den beiden Safehold Elite (eine hatte Persistet) das Spiel verkürzt, bevor Christopher aus seiner Flood herausfindet. 2-0

3-0

Runde 4 – Mitja Jund
Ich werde gegen Mitja heruntergelost und er gewinnt den Würfelwurf und darf entsprechend beginnen. Das erste Spiel gestaltet sich irgendwie albern. Ich habe etwas Probleme, mit seinem Siege-Gang Commander fertig zu werden, da er mir zunächst mit Terror den Mimic abgestellt hat, der die schnelle Offensive gewesen wäre, und dann mit Primal Command noch das Bant-Tri-Land auf die Library gelegt hat, und ich, um Rafiq zu legen, ein anderes Land vorgespielt und damit das Tri-Land, also mein drittes blaues Mana, erst zwei Runden später erhalte. Sprich: ich wollte schnell Druck machen und dadurch konnte ich den Command nicht spielen, als er lustig den Siege-Gang Commander legt. Mit Rhox War Monk und Rafiq konnte ich wenigstens sicher angreifen um mir die vier Lebenspunkte (block mit Gobo-Token) zu holen. Schliesslich schiesst er Rafiq um, und auch die zweite die ich lege, und auch den Jhessian Infiltrator – ich lege einfach immer weiter Kreaturen. Mit einem Treetop Village kann ich ihn schliesslich auf 6 schlagen, aber dann kommen bei ihm die Drachen. Erster Broodmate Dragon, zweiter Broodmate Dragon, dritter Broodmate Dragon.

Und aus dem Spiel gegen Frank wusste ich schon: mit Fliegern hab ich’s wohl nicht so.

Auf komfortablen, an die 30 Leben lässt sich aber ein Plan schmieden: Cryptic Command ziehen, sein Team tappen und angreifen. Scheitert nur daran, dass kein Command kommt. Also irgendwie durchwursteln. Da er blocken muss, kann ich die Drachen durch Angriffe mit 4-Power-Kreaturen dezimieren (so allerdings kann er mit den Drachen blocken und Mannequin spielen – keine wirkliche Lösung, diese Vorgehensweise! Eher eine Verzögerungstaktik).

Die entscheidende Stelle ist da. Ich bin auf 14 Leben und kontrolliere zwei Rhox War Monk, eine Safehold Elite und ein Treetop Village – meine Hand: zwei Länder. Mitja hat vier Drachen (oder entsprechende Token), auch ein Village und einen Goblin-Token, ist auf drei Leben und hat gleich viele Handkarten. Der sichere Weg wäre nun, mit einem Pfannkuchenwerfer anzugreifen, drei Leben zu bekommen und auf 17 kann ich den Gegenangriff aushalten. Dann hätte ich noch eine Runde, um einen Command zu ziehen. Das wird mir schlagartig bewusst, als ich mich “GO!” sagen höre. Mitja enttappt, überlegt lange und greift dann mit drei Drachen an. Das bringt mich auf zwei Leben. Ich ziehe… Cryptic Command. 1-0.

Mitja beginnt auch das zweite Spiel , aber da er mit seiner Manaentwicklung beschäftigt ist, während ich Mimic, Mimic, Jhessian Infiltrator und Infiltrator#2 lege, wird das Spiel ein kurzes. Er kann zwar einen Chameleon Colossus spielen, aber dieser muss die Mimics blocken, so dass er auf 7 Leben ist, bevor er damit, und mit einem Drachen angreifen kann. Meine Infiltrators kann er nicht mehr blocken (ok, das steht drauf, aber Karten lesen kann ich ja nicht), aber ich kann andererseits auch seine Flieger nicht mehr blocken. Memo to self: Infest: grossartige Karte. Er gewinnt er das Race dank Turboboost auf drei Leben. 1-1

Ich beginne das dritte Spiel und habe die Lifegain-lastige Hand. Nicht das Schlechteste. Ich spiele meinen Rhox War Monk und die drei Kitchen Finks, die zusammen mit zwei Treetop Villages immer die 3-Damage-Packung machen. Zwei davon kommen jeweils durch, und auf 40 Leben gewinne ich das Spiel, da Mitja auf fünf Ländern stehen bleibt. 2-1

4-0

Erinnert ihr euch an den Turnierneuling? Den, mit dem Ravnica-Preconstructed im Legacy-Event? Ich habe nichts darüber geschrieben, denn dass er Runde um Runde verlor, dürfte nicht sonderlich verwundern. Nun kam er an und hat ein Match gewonnen! Witzig, da möchte ich nicht das Gesicht des Gegners sehen…

Runde 5 – Teardrop – Mono-Rot (Blog)
Ich gewinne den Würfelwurf und soll nun nur noch das schreiben, was ich selbst gespielt habe. Gute Idee vom Blogkollegen Teardrop, dann könnte man “Puzzle-yer-Matchup” draus machen. Er schreibt, was er spielt und ich schreibe, was ich spiele. Kleines Problem daran: ich mache mir während des Spiels nicht genug Notizen. Die Rekonstruktion gelingt nur dank jahrelangem Training und einer Notiz, was die Lebenspunkteänderung verursacht. Problematisch allerdings, dass mir im ersten Spiel keine Lebenspunkteänderung bei Teardrop gelingt. Er schiesst, wie man es machen sollte, alle Tiere in Grund und Boden und ich ziehe nicht eine Karte mit Werten in der Ecke nach, auf den meisten steht nur “Land” und auch ein Command ist als Fog nutzlos, wenn man selbst keinen Druck auf dem Tisch hat. So sterbe ich an seiner Figure, einem Gouger und einem Stigma Lasher nach fünf Attacken. 0-1

Im zweiten Spiel überlebt mein in der dritten Runde gelegter Rhox War Monk, aber dann kommen wieder viele Länder. Rafiq trifft sein Incinerate (Teardrop spielt keine Lash Out, trotzdem hat er genug Burn für die 3-Toughness-Tiere) und eine Zeit lang race ich ihn mit dem Rhox und nachgelegten Kitchen Finks, während er mit Demigod kommt (die Flieger, wir erinnern uns). Als ich drei Runden wieder kein Spruchmaterial finde (Treetop Village hätte ich auch dazugezählt, Bant Charm oder Cryptic Command wären natürlich auch toll gewesen, sogar Snakeform hätte den Demigod entsorgt), sterbe ich undramatisch an einem 5/4 Flieger (ok, und Ashenmoor Gouger), während Teardrop auf 3 Leben ist.

4-1

Auch in einem weiteren Spassspiel schaffe ich keinen vernünftigen Draw. Na gut, dieses Matchup hat Martin also mehr mit Goddraws überstanden.

Runde 6 – Fabian – Faeries
Nach dem obligatorisch gewonnenen Würfelwurf (er legt mit 3W6 eine 13 vor, die ich mit der 14 schlage) und dem Mulligan auf meiner Seite geht es mit Thoughtseize weiter, und meine Hand sieht gerupfter aus, als ob ich einen Mulligan auf eine Landlastige 5er Hand genommen hätte. Ein zweiter Thoughtseize verstärkt den Eindruck, aber trotzdem kann ich einen Mimic legen. Fabian baut sich eine Scion und ich ziehe einen zweiten Mimic nach, den ich dem Bant Charm auf meiner Hand vorziehe. Es soll sich herausstellen, dass Fabian ohnehin noch einen zweiten Scion auf der Hand hielt – immer diese Feeigen Fallensteller. Er macht noch eine Mistbind Clique, und als ich übersehe, dass sie 6/6 ist, gebe ich auf. Bant Charm konnte ich nicht auf seine Kreaturen anbringen, dafür hätte ich langsamer spielen müssen. 0-1
Nehme mir vor, entweder komplett Beatdown zu spielen oder die Feen in ihrem eigenen Tempo zu schlagen.

Im zweiten Spiel starte ich mit Safehold Elite und Fabian mit einer Bitterblossom. Ich lege noch Kitchen Finks dazu und kann auf Basis dieser beiden Kreaturen das Spiel in Verbindung mit dem einen oder anderen Counter seiner Mistbind Cliques nach Hause fahren. 1-1

Fabian spiegelt mein erstes Spiel, in dem er mit Mulligan auf sechs startet. Ich verzichte aber auf Doppel-Thoughtseize. Für den Mimic hat er einen Terror (oder Agony Warp) und den Jhessian Infiltrator kann ich behalten und damit zusammen mit seiner Bitterblossom für ersten Schaden sorgen. Leider bleiben das auch meine einzigen Schadensquellen. An einer Stelle entscheide ich mich eventuell falsch, als ich Bant Charm oder Cryptic Command spielen könnte, als er einen 2-Mana-Spruch von mir mit einer Spellstutter Sprite countern will. Er hat nur die Sprite und das Feen-Enchantment und ich spiele Bant Charm auf die Sprite. Aber er hat einfach noch eine Spellstutter Sprite und damit die Lufthoheit und den Spruch gecountert. Und wir erinnern uns an die Sache mit den Fliegern…

Nachdem er genug Feen zum Chumpblocken hat und zum Angreifen, bringt er mich mit 2, 3 und 5 1/1 Fliegern von 22 auf 12 Leben, während er selbst schon bei drei Leben ist. Ich versuche Cloudthresher, der wird aber gecountert, und Rafiq gebounct. Ich lege das endlich gezogene erste Treetop Village in meinem Zug und spiele Rafiq wieder aus. Es reicht nicht, um mich zu killen und ich darf mit dem Treetop Village dieses knappe Spiel noch gewinnen. 2-1

5-1

Da Teardrop und Orti am ersten Tisch drawen, komme ich auf den dritten Platz, der für 13 Booster aus dem Preispool reicht. Ich wünsche allen, die ich da getroffen habe, und denen ich vielleicht nicht mehr persönlich Weihnachtsgrüsse ausrichten konnte, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in 2009.

Standard Decks in Dülmen

atog28 in Standard | 7 Kommentare » Bookmark and Share

7 Kommentare

  1. Belcadrach meint:

    Schöner Jahresabschluss :)
    Heute Abend mal schauen was das limited Format so kann ;)

  2. endijian meint:

    Die Rafiq hat ‘nen mächtigen Vollbart.
    Just saying.

    (In meinem Kopf sind 1000 Witze, die immer irgendwas mit “Deine Mutter” zu tun haben, die ich mir an dieser Stelle aber spare…)

  3. Teardrop meint:

    Verdammt.

    Da warst Du schneller. Hast Du Urlaub, oder was?

    Du hast nur 13 Booster bekommen? Dann habe ich Dir ja tatsächlich unendlich die Booster geschenkt. Naja, bin halt nett.

    Aber dafür, dass Du mich zeitlich geschlagen hast, wird die Rache fürchterbarlich sein!

    Netter Bericht nontheless!

  4. atog28 meint:

    Thx – ich habe ja auch die Antwort auf deine barfürchterliche Rache schon fertig hier liegen und muss sie nur noch abschicken… aber die Booster entschädigen ohnehin für alles. ^^

    @”die” Rafiq: habe mir gerade zum ersten Mal das Bild bewusst angesehen. Vorher kannst du es unter “die Karte namens Rafiq” einsortieren, bei Karten die mich emotional nicht ansprechen bekomme ich kaum Verbindung zu einem “Wesen”, da bleibt es eine Karte.

  5. Teardrop meint:

    Na dann schick mal los ;-)

  6. Seanchui meint:

    nice one!

  7. atog28 meint:

    @teardrop: wirklich? Es hat was mit einer Blitzanlage zu tun.. :-)

    EDIT 1.41: Ah shizz, er hat es schon verbloggt. Fail.

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